Erste Nacht – kein Hund mehr bellt,
das Heulen hat sich selbst verstellt.Zweite Nacht – der Mond war blind,
kein Stern, kein Licht, kein Atemkind.Dritte Nacht – das Wasser steht,
doch fließt es rückwärts, wenn man’s dreht.Vierte Nacht – da geht wer ‚rum,
mit vielen Augen, dunkel, stumm.Fünfte Nacht – der Regen weint,
und färbt, was lebt, in Tod vereint.Sechste Nacht – ein Wolf erscheint,
doch trägt das Fell, das nicht mehr scheint.Siebte Nacht – sie ruht im Dorf,
(aus dem Mund der Kinder, aber nie als Lied gesungen)
und keiner fragt, und keiner ruft.
